Die Sache mit dem Essen.

Unser kleines Ritterlein ist ein großer, großer Beikostverweigerer (für die nicht-Mamis: alles außer Milch). Brei fand er immer schon doof. So richtig doof. So “Kopf wegdrehen und Lippen zusammenpressen”-doof. Nun hatte ich mich schon vor der Breisache ein wenig in “Baby Led Weaning” eingelesen (in das ich hier keine Einführung geben werde, wer mag, darf gerne googlen) und hielt ihn für einen Kandidaten dafür. Naja, was soll ich sagen – auch nicht wirklich seins. Das ganze Konzept des “Essen in den Mund schieben, kauen und schlucken” sagt ihm bisher nicht zu. Trinken ist einfach so viel effizienter. Während ich mir um ihn da eigentlich keine Sorgen mache (wächst, gedeiht, nimmt zu, entwickelt sich prima), hätte ICH ja so langsam nichts dagegen, nicht mehr als ausschließliche Nahrungsquelle zu dienen – zu jeder Tag- und Nachtzeit.

Aber so drehe ich Däumchen, biete ihm immer wieder Essen an, das er mit Herzenslust auseinandernimmt und dann 98% wieder ausspuckt. Trotz seiner 6(!) Zähne. Und höre mir neidisch an, wie viel Brei/Brot/Obst andere Babys in seinem Alter (auch gerne zahnlos) wegmümmeln und wie deren Milchkonsum sich deutlich reduziert hat. Ein bald 9 Monate altes Baby zu Hause ständig stillen ist die eine Sache, in der Öffentlichkeit wird -weil ja alles soooo spannend ist- nur kurz ‘gesnackt’, das dann aber gerne mal im 2-Stunden-Takt. Und im Restaurant nach kurzem Brotankauen nachdrücklich nach der Brust verlangt, weil man doch Hunger hat. Bevorzugt dann, wenn Mama gerade ihr warmes Essen auf dem Tisch stehen hat. Soooo praktisch. NOT!

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